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Allerlei Narrenfeinheiten

Fasnachtsspezialitäten in der Schweiz

Ob es wie in Basel die «drey scheenste Dääg vom Joor» sind, ein fröhliches «Hilari» wie es die Solothurner begehen oder eine Walliser «Tschäggäta» mit furcht­erregenden Masken: Die Fasnacht ist seit Jahrhunderten eine willkommene Abwechslung und bringt neben viel Narrenfreiheit und Festlaune auch allerlei kulinarische Genüsse.

Das Morgestraich-Menü
Wenn die Basler Fasnacht am Montagmorgen um 4 Uhr beginnt, freuen sich Aktive und Passive schon auf das klassische Morgestraich-Menü. Und suchen nach dem Musizieren flugs die Baizen und Cliquenkeller auf, denn dort gibt es zur Stärkung traditionelle Mehlsuppe und Zwiebelwähe. Eine feine Alternative dazu: Lauchkuchen.

Fasnachtswürste
Egal ob Basel, Zürich oder Luzern: Auf den fasnächtlichen Strassen rufen unzählige Bratwurststände das Narrenvolk zur Verpflegungspause mit Köstlichkeiten vom Grill auf. Neben Bratwürsten, Servelas und Hot-Dogs können vielerorts auch Exoten und Neuheiten genossen werden. Etwa scharfe Merguez, echt berlinerische Curry-Würste oder von erfinderischen Metzgermeistern eigens angefertigte Fasnachtswürste. Aufgepasst nur, dass beim Wurstgenuss keine umherwirbelnden Konfetti mit im Magen landen.

Dessert-Ideen
Zu den beliebtesten Fasnachtsdesserts gehören die in Öl gebratenen Schenkeli und die Fasnachtskiechli. Für diese werden pflaumengrosse Stücke eines weichen Teigs aus Eiern, Rahm und Mehl kreisrund ausgewallt und über dem Knie papierdünn ausgezogen, in heisses Fett gelegt, zusammengedrückt, knusprig durchgebacken und mit Puderzucker bestäubt. Lassen Sie sich die Fasnacht schmecken!

Fasnachtsspezialitäten
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