Logo
Logo
Logo
 

Das löffeln wir gerne aus!
Wie uns Suppen durch die Jahrhunderte begleiten

Kaum hatte der Mensch das Feuer gezähmt, köchelte auch schon die erste Suppe im Topf. Kein Wunder, lässt sich die «dienliche» Löffelspeise doch auf vielfältigste Art zubereiten. So garten schon Höhlenbewohner mit glühenden Steinen «Ursuppen» in wasserfesten Säcken.

Vor 6000 Jahren wurde in Mesopotamien die erste Suppe gekocht. Später fand sie durch die Römer Verbreitung in ganz Eu-ropa. Dazumal bereicherten Brot, Fladen und Klösse die Suppe, die anfangs mit blossen Händen, später mit Muschelschalen oder Holzlöffeln gegessen wurde.

Von der Armenspeise . . .
Im Mittelalter gab es dicke Suppen – vor allem bei der ärmeren Bevölkerung – oft zum Frühstück. Honig und Gewürze sorgten für eine besondere Note.

Im 18. Jahrhundert erfand Graf Rumford die «Rumford-Suppe», ein Eintopfgericht mit Gemüse, Gerste und Fleisch zur Massenversorgung von Soldaten, Bettlern und Arbeitslosen.

Später stritten sich Fachleute, ob Suppen im Rahmen eines Menüs Sinn machen. «Eine angenehme Anregung des Magens» waren Suppen für die einen. Die Gegner argumentierten, dass Suppen zu Beginn eines Menüs zu sehr sättigten. Das Problem löste sich, als die Suppen zunehmend weniger Einlagen enthielten und bekömmlicher wurden.

… zur Trendmahlzeit
Im 20. Jahrhundert veränderte die Entwicklung der Instantsuppen das Angebot. Hier tritt Julius Maggi auf den Plan. 1885 präsentierte er «Maggi’s Leguminosenmehl», eine kochfertige, günstige Suppenmischung mit viel Eiweiss. Den Leuten war diese Speise aber zu langweilig. Erst zusammen mit «Maggi’s Suppenwürze», dem zwei Jahre später entwickelten Pflanzenextrakt, gewann die Kraftbrühe viele Freunde.

Heute sind Suppen beliebter denn je: Suppenbars schiessen aus dem Boden und garantieren eine leichte, schnelle und gesunde Verpflegung. Instantsuppen sind in Dutzenden Geschmacksrichtungen erhältlich. Und kaum ein Gourmet-Menü kommt ohne raffiniertes Süppchen zur Vorspeise aus.

Suppen
Schweizer Fleisch-Fachverband SFF · Steinwiesstr. 59 · Postfach · 8032 Zürich · Tel: +41 (0)44 250 70 60 · Fax: +41 (0)44 250 70 61 · E-Mail: info@carnasuisse.ch