Ob Fasnacht in Basel und Luzern, Fasching in Villach oder Karneval in Köln, Venedig und Rio de Janeiro. Vom 11.11. bis zum Aschermittwoch steht die Narrenwelt Kopf. Spätestens nach Dreikönigen ticken die Uhren anders, es ist Fasnachts-Zeit!
Leb wohl Fleisch?
Man hört’s dem Wort direkt an: «Fasnacht» bezeichnet den Vorabend der Fastenzeit. Oder doch nicht? Eigentlich stammt Fasnacht vom Wort «fasen», das ist ein uraltes Wort für «närrisch sein». Auch der Begriff Karneval ist nicht ganz eindeutig. «Carne vale!» ist lateinisch und bedeutet so viel wie «Leb wohl Fleisch!» – auf Wiedersehen nach der Fastenzeit! Fleischliebhaber bevorzugen vermutlich aber eine andere Erklärung. Karneval könnte nämlich auch von «carrus navalis» abstammen. Das Wort stammt ebenfalls aus dem Latein und bedeutet Schiffskarren, gewissermassen ein Schiff auf Rädern. Daraus könnte die Tradition des «Narrenschiffs» entstanden sein.
Fasnächtliche Schlemmereien
Vor Beginn der Fastenzeit sollen natürlich auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kommen. Zum Start der Fasnacht gibt’s Dreikönigskuchen. Gross und Klein lieben die süssen Fasnachts-Chüechli und Schenkeli. Auf den Strassen stärken sich die Narren an den Imbiss-Ständen mit Bratwürsten, Cervelas oder mit einem Teller «Chili con carne».


