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Wurstland Schweiz – Blut- und Leberwürste

An Blut- und Leberwürsten scheiden sich die Geister: Entweder man liebt sie oder eben nicht. Die Zutaten werden frisch nach der Metzgete verarbeitet. Eine gute Blutwurst glänzt schön wie ein Spiegel, ist gut gewürzt und dennoch mild im Geschmack. Die Leberwurst besteht aus Leber und weiteren Zutaten wie Zwiebeln und Kohl. Die Zutaten sind sehr empfindlich und müssen sehr frisch verarbeitet werden. Die Kombination Blut- und Leberwurst ist ein bekömmliches Duo.

Regionaler Wurstgenuss
Die Schweiz ist ein wahres Wurstland mit verschiedenen regionalen Wurstspezialitäten. Über 400 Extrawürste sollen es sein.

Hier eine kleine Auswahl:

Ostschweiz: Was wäre die Olma ohne die St.-Galler Kalbsbratwurst? Die übrigens ohne Senf genossen wird.

Zentralschweiz: Im Kanton Uri gibt es die Urner Dürrs, eine aus Kuhfleisch bestehende Trockenwurstspezialität. Die Nusswurst ist eine Spezialität aus dem Kanton Nidwalden und wird gerne zum Aperitif genossen. Sie stammt aus einer Zeit, als es zu viele Haselnusssträucher gab.

Mittelland: Keine Berner Platte ohne Zungenwurst. Die Zungenwurst enthält Rind- und Schweinefleisch sowie Halsspeck, aber keine Zunge mehr. Auch Speck, Rippli, Rindszunge und Gnagi gehören zum Berner Traditionsgericht. Ein Rezept mit Berner Zungenwurst gibt’s auf Seite 10.

Westschweiz: Der Saucisson vaudois bildet zusammen mit der Saucisse aux choux und dem Boutefas das klassische Waadtländer Trio.

Tessin: Über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt sind die rötlichen Luganighe. Gebraten oder gegrillt ein Genuss.


Blut- und Leberwürste
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